Meine Person

1971 wurde ich als zweites Kind, neun Jahre nach meiner Schwester, in Duisburg-Beeck geboren. Durch den Beruf meines Vaters zogen wir bereits nach wenigen Jahren nach Varel, wurden dann aber in Bockhorn sesshaft. Dort besuchte ich die Grundschule, wechselte für die Klassen 5 und 6 zum Gymnasium nach Jaderberg und war ab der 7. Klasse im Lothar-Meyer-Gymnasium in Varel.

Der Polizeiberuf war für mich immer eine Herzensangelegenheit. 1990 verließ ich zum Leidwesen meiner Eltern die Schule aus der 12. Klasse, um meinem Herzen zu folgen. Ein Einstieg in die Polizei war zu dieser Zeit nur in den mittleren Dienst möglich, für den der erweiterte Sekundarabschluss 1 ausreichend war. 1991 wurde dann unerwartet der Direkteinstieg in den gehobenen Polizeidienst mit Abitur ermöglicht. 1996/97 holte ich mein schulisches Versäumnis nach und qualifizierte mich für das Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, an der ich im April 2001 mein Abschluss als Diplom Verwaltungswirt (FH) erhielt und in den gehobenen Dienst aufsteigen konnte.

Bereits mit 13 habe ich nebenbei in vielen Jobs gearbeitet, um mir zum 18. Lebensjahr den Führerschein und das Auto selbst leisten zu können. 

2003 und 2005 gingen aus der Ehe mit meiner damaligen Frau zwei gesunde Töchter hervor, die trotz der Trennung 2011 auch heute noch sagen, dass sie glückliche Scheidungskinder sind. 

Seit 2012 habe ich eine neue Partnerin an meiner Seite,. Gemeinsam mit unserem Hund leben wir glücklich in Zetel.


Durch meine Eltern, meinen Kindern, meiner Partnerin, meiner Familie und meinem Beruf habe ich gelernt, wie wichtig familiärer Zusammenhalt, eine klare Haltung, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, aber auch Konsequenz  sind.

 

Dafür bin ich dankbar, denn diese Säulen tragen mein Leben!

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Meine Freizeit

Wenn man bekennender "Workaholic" ist, dann bleibt nach Familie, Beruf, politischem Ehrenamt und Sport nicht mehr viel Zeit für Freizeit. Ich versuche immer wieder mal ein Buch zu lesen, oft wird nur ein Hörbuch im Auto daraus. Gerne verbringe ich Zeit mit meiner Partnerin und unserem Hund bei Spaziergängen im Neuenburger Urwald, in Dangast oder am Südstrand in Wilhelmshaven, natürlich auch immer mit anschließendem Kaffee und Kuchen. Der große Radfahrer bin ich leider nicht, dafür cruisen wir gerne mit dem Motorrad in Friesland umher.

Weiterhin höre ich sehr gerne Musik - von von BAP, über Bruce Springsteen, Volbeat, POP, Klassik bis hin zu Schlagern.

Die schönste Zeit ist aber die Zeit mit meiner Partnerin und Kindern, Familie, Freunden und Bekannten, für die ich gerne koche oder grille. Aber auch bei einem Glas Wein oder einem Kaffee ist der Austausch sehr wichtig.

Unseren Urlaub verbringen wir sehr gerne im sonnigen Mittelmeer, wo Entspannung und gemeinsame Unternehmungen wichtiger sind, als das Zählen überschüssiger Kalorien.

Mein Sport

Bis 2011 habe ich mich noch im Niedersachsenkader Ju-Jutsu der Polizei verwirklicht, aber das ist mittlerweile schon Geschichte und auch nicht mehr altersgerecht.

Ich gehe gerne regelmäßig schwimmen, zum Fitnesstraining und gebe als Trainer gerne Kurse in einem örtlichen Fitnessstudio, so die Zeit es zulässt. 

Mein Zetel

Zetel ist seit 2005 meine Heimat. Damals durch einen Hauskauf mit meiner Familie in Zetel gelandet, ohne es näher zu kennen. Die Menschen, die Vielzahl der Geschäfte, die medizinische Versorgung, das Freibad, der Urwald, haben mich Zetel lieben und schätzen gelehrt. Vor allem aber ehrenamtlich tätigen Menschen, die immer wieder viel aus wenig machen und dabei immer ein WIR verkörpern.  

Ich fahre gerne für ein paar Tage weg, freue mich aber immer wieder, wenn ich nach Zetel komme, mein zu Hause.

In meiner politischen Arbeit war mir immer auch der Hausbau von altersgerechten Wohnungen und Einrichtungen wichtig, damit die Bürger*innen und ich Zetel nicht verlassen müssen, wenn es alleine zu Hause nicht mehr geht. Der Weg dafür ist geebnet.

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Mein Ehrenamt/Soziale Tätigkeiten

1994 absolvierte ich bei der Polizei Hannover die Ausbildung zum Rettungssanitäter und fuhr ehrenamtlich bei den Johannitern im Rettungsdienst und wurde Gruppenleiter Technik der SEG JUH (Schnelle Einsatzgruppe der Johanniter Unfallhilfe Hannover). Da mich diese soziale Arbeit stark beeindruckte und prägte, arbeitete und schulte ich mich nebenberuflich in der ambulanten Krankenpflege, der Anästhesiepflege und im Hospizdienst weiter. In allen Bereichen habe ich einige Jahre nebenberuflich gearbeitet und viel Zeit, Energie und Leidenschaft für Menschen investiert, aber noch mehr zurückbekommen. Eine nicht unerhebliche Belastung für die Seele, aber eine Bereicherung für das eigene Leben.

2002 musste ich diese Arbeiten durch berufliche Veränderungen zunächst runterfahren, dann einstellen.

Die Arbeit im Rat der Gemeinde Zetel ist meine ehrenamtliche Leidenschaft.  2005 bin ich mit meiner Familie nach Zetel gezogen und musste selbst feststellen, dass die Anzahl der Plätze in den Kindergärten, insbesondere die Vormittagsplätze, aber auch die Flexibilität in den Einrichtungen außerhalb der Kernzeiten nicht ausreichend war. Das wollte ich ändern und wollte Politik machen. Ohne politische oder parteiliche Vorbelastung schloss ich mich der CDU an.

Nach 15 Jahren Politik in der Gemeinde stelle ich für mich fest, dass für alle getroffenen und zu treffenden Entscheidungen nicht eine Partei verantwortlich zeichnet, sondern die Personen dahinter. 

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Was sonst noch?

Meine sozialen Tätigkeiten in Hannover, meine polizeilichen Verwendungen, insbesondere als Todesursachenermittler bei der Kriminalpolizei und der Funktion als Mitglied und Leiter einer Verhandlungsgruppe, haben mir einen großen Rahmen sozialer Handlungskompetenz gegeben.

Konflikt- und Personalmanagement als Mitarbeiter, Vorgesetzter und Berater von Krisenstäben, mit eigenverantwortlichem Handeln mit Herz und Hand, bilden eine gute Basis für das Leben und ein gemeinschaftliches Zusammenwirken in Beruf und Politik.

Mein Verwaltungsstudium, eine Zeit mit Lehrtätigkeit in Polizei- und Strafrecht und eine mehrjährige Verwendung in den Stabsbereichen der Polizei geben mir Sicherheit im Umgang mit Recht und Gesetz.

Unterm Strich kann ich sagen:

Man kann nicht immer alles wissen, aber alles lernen!

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