Senioren Zeteler Markt 2019 (2).JPG

Zeteler Markt 2019 - Seniorennachmittag

DSC00340.JPG

Geschenk und Aufstellen Bank in Ellens

Bauhof.jpg

Besichtigung Bauhof

Frühputz_2014.jpg

Frühjahrsputz - Einsammeln von Müll

Verabschiedung.JPG

Verabschiedung ehemaliger Ratsmitglieder

2017-05_Kläranlage.jpg

Besichtigung Kläranlage

Multiplatz Wehdestr (9).JPG

Multifunktionsplatz Wehdestraße

Lammessen 2015 (7).JPG

Lammessen - Ehrungen

Besichtigung Feuerwehr.jpg

Besichtigung Feuerwehr Wittmund

Besichtigung Sandabbau.JPG

Besichtigung Sandabbaugebiet

Kammer übergibt an JM.JPG

Tim Kammer übergibt die Amtsgeschäfte an Jörg Mondorf

LMG.jpg

Besprechung beim LMG Varel

Antrag der CDU Fraktion 
Markierung der äußeren Begrenzungen des Radweges NB/Zetel statt Beleuchtung
1. Antrag der SPD Am 09.11.2018 stellte die SPD/FDP-Gruppe den Antrag, im Bereich des Radweges an der L815 (Neuenburger Straße) zwischen Zetel und Neuenburg, eine durchgängige Fahrradwegebeleuchtung zu installieren. Begründet wurde die Maßnahme mit dem schlechten Allgemeinzustand des Radweges und der schlechten Sicht mangels Beleuchtung. 2. Veränderungen & Probleme Heute, zwei Jahre nach dem Antrag, ist der Radweg saniert und befindet sich in einem guten Zustand. Die mangelhafte Fahrbahn ist somit nicht mehr gegeben. Bezüglich der Installation der Beleuchtung musste inzwischen festgestellt werden, dass diese kostenintensiv und problematisch ist. Die Verlegung der notwendigen Installationen würde über fremde Grundstücke führen und/oder den Wurzelbereich der dortigen Bäume beschädigen. 3. Vorschlag CDU Wir schlagen daher unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten vor, zunächst eine sich derzeit etablierende Methode zu VERSUCHEN und den Radweg an den Rändern mit phosphoreszierender Farbe zu begrenzen, wie es auch schon in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt wurde. Einerseits könnte hier eine gute, günstige und erprobte Lösung zeitnah umgesetzt und getestet werden, andererseits wäre die Maßnahme „Beleuchtung“ auch später noch realisierbar, wenn diese Maßnahme nicht den zu erwartenden Erfolg bringen sollte. Eine Anwendung dieser Idee auf anderen/weiteren Radwegen sollte im Ausschuss thematisiert werde. Hinweis zum Insekten- und Artenschutz Sollte später eine Radwegbeleuchtung unausweichlich sein, wird auf die Förderung und Forderung von „insektenfreundlicher Straßenbeleuchtung“ nach den Ideen des BMU und BfN, hinsichtlich der Beschaffenheit der Leuchtkörper, hingewiesen. https://www.bmu.de/pressemitteilung/bmu-und-bfn-foerdern-insektenfreundliche-strassenbeleuchtung/ 4. Ausführungen des ADFC Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) bezeichnet in Paragraph zwei (Straßenbenutzung durch Fahrzeuge) einen Radweg als sicher, wenn:  „c) die Linienführung im Streckenverlauf und die Radwegeführung an Kreuzungen und Einmündungen auch für den Ortsfremden eindeutig erkennbar, im Verlauf stetig und insbesondere an Kreuzungen, Einmündungen und verkehrsreichen Grundstückszufahrten sicher gestaltet sind.“ In den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) findet sich im Absatz 9.2.2 der Hinweis „Zur Vermeidung des Abkommens von der Fahrbahn können die Ränder des Radweges mit durchgehendem Schmalstrich markiert werden.“ In einigen Bundesländern wird dazu ausgeführt: „Weiße Leitmarkierungen bieten gerade bei Dunkelheit eine Verdeutlichung der Linienführung.“

Biosphärenreservat

Im Mai 2017 stellte die CDU den Antrag, Kooperationsgespräche mit der Nationalpark- und Biosphärenreservatsverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer“ aufzunehmen, um die Vor- und Nachteile eine Mitgliedschaft zu erörtern und eine Aufnahme als Biosphärenreservatgemeinde prüfen und gegebenenfalls vorbereiten zu lassen.

 

Nach zunächst stillen Jahren wurde im letzten Jahr eine öffentliche Veranstaltung der Biosphärenreservatverwaltung im Schloss durchgeführt. Dabei konnten die Teilnehmer*innen inhaltlich jedoch nicht erreicht und die Ziele, d.h. die Schutzfunktion, die Entwicklungsfunktion und die Funktion logistischer Unterstützung, sowie die Verknüpfung zwischen den ökologischen und ökonomischen Vorteilen nicht vermittelt werden. 

 

Heute wird der Bau einer hiesigen Ferienanlage, die ich persönlich sehr begrüße, in Zusammenhang mit dem Biosphärenreservat gesetzt. Dabei bin ich überzeugt, dass es den Touristen egal ist, ob sie in oder neben einem Biosphärenreservat Urlaub macht, denn Zetel und Neuenburg haben auch ohne dieses Siegel viel zu bieten. Oma Erna wird ihre selbst gehäkelten Socken nicht besser verkaufen, bloß, weil Biosphäre darauf steht und sie wird damit die kommunale Einnahme im Bereich Gewerbesteuer nicht erhöhen. Häufig werden Fördergelder als besondere Attraktivität für bei einer Zugehörigkeit angesprochen, die sich aber nicht konkretisieren lassen.

 

Auch wenn zum Teil die besonderen Potenziale von Biosphärenreservaten erkannt werden, besteht bei allen bis heute Unklarheit über die Handhabung bzw. Auslegung des Konzeptes in der Praxis.

Die Frage, wie sich ein Biosphärenreservat auf die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde auswirken könnte, ist bisher nie beantwortet worden. Wir sehen dringenden Handlungsbedarf darin, die ökonomische und ökologische Wirkungsweise von Biosphärenreservaten zu konkretisieren und nachvollziehbar zu begründen.  Es sind dazu Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von bereits etablierten Biosphärenreservaten erforderlich, in denen deren Wirksamkeit in der Praxis untersucht wird und die theoretischen Potenziale überprüft werden.

Zurzeit existieren keine uns bekannten wissenschaftlichen Untersuchungen. Was bleibt, ist also die Befürchtung vieler, dass die ökonomischen Vorteile unbedeutend bleiben werden und eine Bevormundung durch die Naturschutzbehörden vorrangig werden könnte. 

 

Da die CDU keinen Fraktionszwang hat, haben die Fraktionsmitglieder frei nach ihrem Gewissen entschieden und nicht einheitlich abgestimmt.  

Ich persönlich habe ein positives Votum abgeben um diesem neuen Projekt eine Chance zu geben, auch wenn ich einige Befürchtungen teile.

Alle Ratsmitglieder dürfen bei der Abstimmung jedoch nicht vergessen, dass die positive Ratsentscheidung in einen Vertrag führt, den wir auch nur wieder mit Mehrheitsbeschluss des Rates verlassen können. Die Konsequenzen dieses Vertrages haben wir zu verantworten. Deshalb müssen wir den weiteren Verlauf genau beobachten.

Fahrergruppe Friesland fährt weiter für Zetel/Neuenburg

 

Über Andreas Hermes aus Bockhorn und seine „Fahrergruppe Friesland“ wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach berichtet. Er unterstützt seit Jahren ehrenamtlich bedürftige Personen aus der Umgebung. Insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie macht er täglich Erledigungen für Menschen, die das Haus nicht verlassen dürfen oder können 

100.jpg
Der Fraktionsvorsitzende Jörg Mondorf zeigte sich bei der Übergabe der Anerkennung zufrieden: 

 

"Nach dem Anruf von Andreas haben wir kurzfristig innerhalb der Fraktion Gelder gesammelt, damit die Fahrergruppe Friesland auch weiterhin in unserer Gemeinde Fahrten für Hilfsbedürftige übernimmt. Insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Transporte zu den Impfterminen ist ein solcher Service immens wichtig.

Ehrenamt ist gerade in der heutigen Zeit so unheimlich wichtig und verdient jede Form der Anerkennung und Unterstützung, die wir den Menschen, die es leben, zukommen lassen können. " 

Bauhof
Bauhof neu 1.jpg
bauhof neu 2.jpg

Die CDU erkannte schon bei ihrer Besichtigung des Bauhofes im Mai 2017, dass die Kapazitäten der Hallen und Flächen erschöpft sind. Durch die wachsende Anzahl an Arbeitsgeräten, Fahrzeugen, Zubehör sowie inzwischen 20 Mitarbeiter*innen gab und gibt es kein vor und zurück mehr. Die Suche von Arbeitsmaterialien, das Abladen von Schüttgut und das Rangieren der Fahrzeuge kosten Zeit und Nerven.

Wir stellten bereits 2017 einen Antrag auf Umbau und Erweiterung des Bauhofes und schlugen zur Gegenfinanzierung den Verkauf des Meinenhofs vor.

In 2020 fiel endlich die Entscheidung: Eine benachbarte Fläche wurde hinzugekauft und die Planungen beauftragt.

Der Bauhof wird um zwei neue, offene Stahlhallen ergänzt, die auf den Fahrzeugpark zugeschnitten sind. Beide Hallen sind auch erweiterbar, sodass auch auf zukünftige Entwicklungen reagiert werden kann. Die alte Halle bleibt für Wartungs- und Reparaturarbeiten erhalten. Im vorderen, nördlichen Bereich wird ein neuer Lagerplatz geschaffen. Der Sozialtrakt wird erweitert und auf aktuellen Stand gebracht, um allen Mitarbeiter*innen gerecht zu werden.

Das Gesamtvolumen der Maßnahme liegt bei 1,4 Millionen Euro.

 

Das ist uns der Bauhof und seine Mitarbeiter wert. Die Mitarbeiter*innen sind diejenigen, die das äußere Erscheinungsbild unserer Gemeinde hegen und pflegen und immer zur Stelle sind. 

Erweiterung Grundschule Zetel & Verkauf Außenstelle Bohlenberge
2020 GS Zetel (3).JPG

2017 (Juli) hat die Schulleitung der Grundschule (GS) Zetel einen Antrag zur Überplanung des Gebäudes der Grundschule gestellt, um bedarfsorientierte und überfällige Umbauten voranzutreiben.

2018 (September) wurde verwaltungsseitig ein angrenzendes Grundstück „Nicolaysen-Villa“ mit Zustimmung der Mehrheit des Rates erworben, um eine Erweiterungsmöglichkeit zu schaffen. Die Villa wurde zwischenzeitlich abgerissen.

2019 stellte Frau Müller-Urban, Leiterin der GS Zetel, in einer interfraktionellen Sitzung ihre Vorstellungen eines zukunftsweisenden Schulgebäudes vor, woraufhin auf Antrag der CDU ein Arbeitskreis Grundschule (AK GS) eingerichtet wird, um sich mit der Planung „Grundschule Zetel 2030“ befassen zu können.

2020 (Mai) begannen die verwaltungsseitig geleiteten Sitzungen und fanden zunächst ohne Beteiligung von Schul- und Elternvertretern statt, um ohne „emotionale Einflüsse“ agieren und erst einmal Informationen sammeln zu können. In mehreren Sitzungen wurden Zahlen, Daten und Fakten anderer Gemeinden, des Landkreises und der Landesschulbehörde zusammengetragen, neugestaltete Grundschulen besucht und Gespräche mit externen Beratern geführt, um eine objektive Grundlage für eine Planung zu erhalten.

Nach Auswertung der Datenflut und Abgleich der Möglichkeiten, wurde ein Konzept zur baulichen Umgestaltung im Bestand entwickelt, da ein Neubau aufgrund der zu erwartenden Kosten nicht realisierbar ist. Das Konzept der Schulleiterin war während aller Überlegungen stets Grundlage aller weiterführenden Überlegungen.

2020 (Juli) wurde der finale, durch das Architekturbüro Kapels entwickelte und mit der Schulleitung abgestimmte Entwurf in einer öffentlichen Sitzung des AK GS vorgestellt. Parteiübergreifend wurde einer Erweiterung auf eine vierzügige GS im Bestand votiert, um allen Bedarfen gerecht zu werden und die Außenstelle Bohlenberge integrieren zu können. 

In einer späteren Abstimmung haben sich – mehrheitlich – nur noch CDU, UWG und B90/Grüne für eine Vierzügigkeit ausgesprochen. 

Die Investitionskosten werden auf 5,5 Mio. € geschätzt.

Augenmerk liegt noch auf der beauftragten Verkehrsplanung, um eine entspannte Verkehrssituation zu schaffen.

 

Fazit:

Außenstelle Bohlenberge und GS Zetel werden in einem zu erweiternden, vierzügigen Standort GS Zetel zusammengefasst. Die Geburtenzahlen, das Schulkonzept, besondere Abstandsmaßnahmen als Lehre aus Corona und weitere Überlegungen rechtfertigen die Größe. Der Standort Neuenburg darf und wird nicht gefährdet, da die Schuleinzugsgrenzen NICHT verschoben werden.

Lieber haben wir bei schwindenden Schülerzahlen mal eine Klasse leer stehen, als später erneut kostenintensiv erweitern zu müssen.

kindergarten-2204239.jpg
Kindergarten/Kindergrippe – neu

(c) Piaxabay

Bereits Ende 2017 stand fest, dass in der Gemeinde Zetel nicht ausreichend Kindergarten und -krippenplätze vorhanden sind und in dem Bereich dringend nachgebessert werden muss. Geldmittel wurden in den Haushalt 2018 eingestellt, um eine verwaltungsseitig vorgeschlagene Erweiterung am Kindergarten Südenburg zu realisieren. Als Ende 2018 die Entwürfe dazu vorgestellt wurden, hatten sich neue Aspekte ergeben, u.a. die Erweiterung der GS Zetel mit Aufnahme der Außenstelle Bohlenberge, wodurch das Gebäude der Außenstelle Bohlenberge in den Fokus zum Umbau als Kindergarten/-krippe rückte und ein neuer Planungsauftrag erteilt wurde. Bis Ende Oktober 2019 konnte leider keine politische Einigkeit über die Alternativen hergestellt werden. Auch Überlegungen zu einem Neubau im Bereich Markthamm wurden angestellt und wieder verworfen.

Die Zeit schritt voran, Corona tat sein übrigens. Mitte 2020 wurde verwaltungsseitig ein Umbau der Alten Schule Marschstraße und alternativ ein Neubau in Zetel Süden, hinter dem neuen Feuerwehrhaus, zur Entscheidung vorgeschlagen. Die Entscheidung fiel, aus Sicht der CDU bedauerlich, für den Neubau einer Kindertagesstätte mit zwei Kindergarten- und zwei Kinderkrippengruppen mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 2,6 Mio. € aus. Um die auf freie Plätze wartenden Kinder und Eltern zu unterstützen, wird eine Übergangslösung in einem Bestandsgebäude mit Nachdruck geprüft.

Die CDU hätte sich den Umbau der Alten Schule Marschstraße gewünscht, weil es ein Bestandsgebäude mit ausreichend Größe, Parkflächen und Garten ist und die Kinder in einem Randbereich mit Blick auf Bäume und Felder hätten spielen können. Der Neubaustandort hinter der Feuerwehr ist aus unserer Sicht verkehrstechnisch problematisch. Während morgens viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Kindertagesstätte fahren werden, wird ein Großteil der Neubaubewohner aus Zetel Süd zur Arbeit fahren. Das Nadelöhr des Neubaugebietes, die einzige Ausfahrtstraße „Elisabeth-Frerichsstraße“ zur Neuenburger Straße, wird sich zum Verkehrsbrennpunkt entwickeln, auch vor dem Hintergrund des dortigen Kurvenverlaufs aus und in Richtung Neuenburg. An einen zeitgleich stattfindenden Einsatz der Feuerwehr mag man gar nicht denken.

Die CDU hat bei der Erschließung des Baugebietes Zetel Süd immer wieder vergeblich darauf gedrängt, weitere Zu- und Abfahrtswege zu schaffen. Eine einzige Straße, als Nadelöhr für ein eines großen Neubaugebiet ist nicht nachvollziehbar. Angeblich war das anders nicht möglich.

Es bleibt also nichts Anderes übrig, als das Beste aus dieser Neubauentscheidung zu machen.

Bau eines Mehrfamilienhauses
durch WoBau Friesland
Musterhaus WoBau.jpg

Um dem weiter steigenden Wohnungsbedarf in der Gemeinde entgegenwirken zu können, haben sich Rat und Verwaltung entschieden, der Wohnungsbau Friesland (WoBau) ein Grundstück im Baugebiet Zetel Süd zu übertragen, um der WoBau die Möglichkeit zum Bau eines Mehrfamilienhauses zu ermöglichen. Bauherr und Vermieter wird somit die WoBau sein, die dann dort 18 Wohneinheiten zu einem moderaten Preis anbieten wird. Gleiche Häuser sind bereits in anderen Kommunen gebaut und für gut befunden worden.

Die Zunahme der Nachfrage nach Wohnungen in Zetel ist zu begrüßen, zeigt aber auch den zwingend notwendigen Handlungsbedarf im Mehrfamilienhaussektor.

Das Neubauvorhaben mehrerer Mehrfamilienhäuser im Bereich Achterweg steht ebenfalls noch aus. Politik und Verwaltung sind dabei stets darauf bedacht, dass diese Gebäudekomplexe sich in das entsprechende Baugebiet optisch eingliedern. Wir sind eine ländliche geprägte Gemeinde. Diese Grundstruktur sollten wir uns auch weitestgehend erhalten, ohne notwendige Erweiterungen zu unterbinden. Letztlich ist es nicht nur Zuzug von außen, der den erhöhten Bedarf notwendig macht, sondern der Auszug der Kinder aus dem elterlichen Haus, die Zunahme der Zahl an Singlehaushalten und der zunehmende Bedarf älterer Menschen, die nach dem Ableben ihres geliebten Partners nicht mehr alleine das große Haus bewirtschaften wollen oder können.  

 

Die CDU ist am Ball. Mehrparteienhäuser und Baugebiete für Einfamilienhäuser entstehen genauso, wie ein Bereich für Lebensältere im Bereich Meynens Moor.

Rundes Moor (Meynens Moor) – eine Herzensangelegenheit
2020-09_Meynens Moor (6)_NEU.jpg
2020-09_Meynens Moor (7).JPG

Unter dem Motto „Alt werden in dem Ort, in dem man aufgewachsen ist“ schob die CDU-Fraktion bereits Anfang 2010 die Nutzung des Runden Moores zur Bebauung mit Wohn- und Nebengelassen für betreutes und/oder seniorengerechtes Wohnen und/oder stationäre Betreuung an.

Das Diakonische Werk hatte als erste Einrichtung ein Interesse auf eine Erweiterungsmöglichkeit am Runden Moor bekundet. 2018 startete der ASB mit seinen Baumaßnahmen zur Errichtung einer Tagespflege, die Anfang 2019 in Betrieb ging.

Ebenfalls 2018 wurden Grundstückteile von der Bauherrengemeinschaft Rundes Moor Tapken & Buchow GbR erworben, die dort ein barrierefreies Mehrfamilienhaus gebaut und die Wohnungen zum Verkauf angeboten haben. Alle konnten kurzfristig veräußert werden. Ein weiterer Komplex mit Eigentumswohnungen wird 2021 durch die GbR entstehen, für die schon jetzt eine große Nachfrage nach den neuen, ebenfalls barrierefreien Wohnungen besteht.

Das Konzept, das wir uns vor zehn Jahren gewünscht und forciert haben, geht auf. Zwischen den Einrichtungen und den Wohnungsinhabern gibt es Synergien, die noch ausgebaut werden. Das Diakonische Werk wird mittelfristig auch mit seiner Erweiterung beginnen.

 

Für mich war es eine Herzensangelegenheit einen Ort zu schaffen, an welchem die Möglichkeit geboten wird, unter optimalen Bedingungen seinen Lebensabend verbringen zu können.

 

Die CDU-Fraktion hat erst Ende September das Runde Moor besucht um sich einen Eindruck zu machen. Wenn alles noch ein wenig gepflegt, die Wege um die kleine Wasserstelle gefestigt, und die ein oder andere Parkbank aufgestellt wird, ist eine lebensbejahende Oase entstanden.    

Backsteinhaus
Bezuschussung für Wohneigentumsbau/-erwerb für Familien

(c) Piaxabay

Die CDU-Fraktion hat am 11.02.2020 die Einführung einer allgemeingültigen Richtlinie/Satzung zur grundsätzlichen Förderung von Familien mit Kindern, und anderen, die Kinder aufziehen, für den Bau oder Erwerb von Wohneigentum beantragt. Beabsichtigt ist eine Förderung durch Nachlass bzw. Zuschuss beim Kauf eines Grundstückes oder Hauses in Höhe von ca. 1000 € je Kind, durch die Gemeinde Zetel. Als förderfähig sollen alle in der Gemeinde Zetel zum Verkauf angebotenen Wohnhäuser und Baugrundstücke, die zweckgerichtet bebaut werden, dienen.

In der Vergangenheit hat der Rat für jedes Baugebiet separat eine Begünstigung in unterschiedlicher Form und Höhe für Familien mit Kindern in Form eines Nachlasses auf gemeindliche Grundstücke entschieden. Die CDU wünscht eine allgemeingültige Regelung für die Bezuschussung, sowohl für den Erwerb von Grundstücken zum Bau eines Eigenheims, als auch für den Erwerb von vorhandenen Immobilen von Privatpersonen/der Gemeinde.

Viele andere Kommunen (wie z.B. Jever, Friedeburg, Wittmund, Barßel) haben ein ähnliches Programm aufgelegt, da sie es als sinnvoll erachten. Die Höhe der Unterstützungsleistungen sind in den förderungswilligen Städten und Gemeinden unterschiedlich und gehen teilweise über die hier vorgeschlagene Höhe der Unterstützungsleistung deutlich hinaus.

Den noch andauernden Zuzug/Bauboom sehen wir nicht im Widerspruch zu diesem Antrag („die Leute kommen doch sowieso“), sondern als sinnvolle Ergänzung zukunftsorientierter Maßnahmen.

 

Leider wurde diese Idee zunächst abgelehnt, dann vertagt. Die Verwaltung wurde aufgefordert sich mit Gemeinden, die nach solchen Richtlinien verfahren, in Verbindung zu setzen, um deren Erfahrungen zu hinterfragen. Bislang warten wir auf Ergebnisse. Wir bleiben am Ball.

Die „kleine Politik“ geht uns alle an! Machen Sie mit!
Politkverdrossenheit.jfif

(c) Piaxabay

Die jungen Generationen treten im öffentlichen Leben, also auch politisch, kaum in Erscheinung. Einige Wenige engagieren sich mit Herzblut im Jugendparlament oder der Klimagruppe, wenn die Zeit bleibt. Die Ganztagsschüler haben abends verständlicherweise oft keine Lust mehr zu weiteren Verpflichtungen. Nach Beginn von Ausbildung oder Studium gelangen sie sehr schnell in die sich immer schneller verändernde Arbeitswelt und müssen dort erst einmal Fahrt aufnehmen. Leider ist die Ausbildungs- und/oder Arbeitsstelle meist außerhalb von Zetel und in der Folge mit einem Wegzug verbunden, zumal derzeit nicht einmal genug Wohnraum für die jungen Lebensstarter vorhanden ist. Die Bemühungen der Gemeinde zur Intensivierung der Gewerbeansiedlungen und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplatzen, sowie jungem und bezahlbarem Wohnraum ist zwar vorhanden, jedoch immer noch nicht ausreichend. Die zunehmende Anzahl von Geschäftsaufgaben der nahen Vergangenheit und die durch Corona bedingte Bedrohung von Existenzen macht es nicht leichter. Kann ein Autohof/Logistikpark mit in Aussicht gestellten 280 Arbeitsplätzen junge Leute halten? Vielleicht zum Teil, weil jeder seine eigenen Berufswahlvorstellungen hat. Es fehlt an weiteren, lokalen Firmen.

 

Mit wenigen Sätzen wurden hier die Themen Jugendparlament, Klimagruppe, Alternative Firmen- und Jobangebote, Wohnungsangebot, Geschäftsaufgaben, Autohof/Logistikpark erwähnt. Ist kein Thema dabei, welches Sie interessieren würde?

Nehmen Sie teil am „Projekt Zukunft“ und gestalten Sie Zetel mit. Sie tun es für den Ort, in dem Sie leben!